Seit März 2020 täglich frisch: das "Coronagebet" des Tages. 4 Zeilen zu Gott und der Welt, wie sie mit und ohne Pandemie aussieht oder wie wir sie gern hätten.

Die Coronagebete betreffen inzwischen gar nicht so sehr Corona, aber weil sich inzwischen sehr viele Menschen an diesen Titel gewöhnt haben, heißen die kleinen bebilderten Verse immer noch so, es gibt sie hier im Blog.

 

Wer das Coronagebet täglich per Mail erhalten will, kann mir einfach seine Mailadresse schicken (Kontakt) oder auf Instagram @dichtungsding abonnieren. Auch über Threema oder Signal ist ein Abo kostenlos möglich.

Copyright: bei mir. Weiterleiten erlaubt. Anfragen für Abdruck willkommen!

 

Viel Freude wünscht: Konstanze Ebel

(Hier das Coronagebet vom 5.9.21.)

 

Ab sofort sind zu Öffnungszeiten des Hauses knapp hundert Coronagebete im Haus der Familie Bonn zu sehen, Friesenstraße 6, hinter der Christuskirche.

Die Coronagebete stammen aus Sommer und Herbst 2020 und sind schon sowas wie ein vorsichtiger Rückblick. 

Die Bildtafeln sind auch käuflich zu erwerben, Stück 10 Euro oder mehr, je nach Spenderlaune, denn der Erlös geht an den Förderverein für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e.V..

Bei Interesse: bitte einfach mit mir oder dem HdF Kontakt aufnehmen.


Jetzt mache ich wieder Bilderbuchtheater!

Vorlesen ist der Grundstein zur Bildung - aber es ist vor allem eine große Freude! Mit viel Spaß, Miteinander-Reden, mit Genau-Hinschauen, mit Spielen und Bewegung erobern wir uns gemeinsam Texte und Bilder. Mal mit dem Bilderbuchtheater (Kamishibai), mal mit Bilderbüchern, mal ganz ohne Buch, notfalls auch online.  Hier in Bonn ist das immer eine schöne gemeinsame Stunde am ersten Donnerstag im Monat für Groß und Klein (Kindergarten - Grundschulalter) an der Pauluskirche in Bonn-Friesdorf. Anmeldung bitte im Haus der Familie Bonn: www.hdf-bonn.de . Auch Kindergärten, Grundschulen und benachbarte Kirchengemeinden gehören zu meinen Kunden. Vorlesen oder Märchen erzählen - wenn die Kinder angesprochen, in ein Gespräch oder in ein Spiel gezogen werden, dann ergibt sich irgendwann "stillsitzen und zuhören" ganz von allein. Und wenn nicht? Dann höre ich eben zu. Hauptsache, wir reden miteinander. Denn Lesen ist auch "lautlos reden". Und so wird nichts weniger als Lesekompetenz gefördert. Und vor allem: Die Freude an Büchern, Wörtern und Geschichten. Online und ehrenamtlich mache ich auch Vorlesestunden mit krebskranken Kindern bzw. deren Geschwistern für den Förderverein krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e.V.. 

NEU! Auch wenn man mit "Gott" nichts anfangen kann, kann man ja mal was anfangen. Jeder Mensch hat schließlich die großen Fragen. Mein Vorschlag: 5 Treffen in 5 Wochen per Zoom oder "in echt" als 5 Nicht-Theologen/innen, die sich zunächst die Worte Gott - Mensch - Welt vorknöpfen.
Das kleine Taschenbuch von Büchert/Haubold/Karcher: "TheoLab: Theologie für Nichttheologen - Gott. Mensch. Welt." (2020) bildet den Leitfaden. Von einem Treffen zum nächsten lesen wir jeweils ein Kapitel und tauschen uns dann dazu aus. Zeitaufwand pro Treffen: 60min, Lesen pro Kapitel: 20min, Nachdenken und Weiterfragen: das entscheidest Du selbst!
Es ist kein Glaubenskurs und kein Bibelkreis, eher eine kleine Runde für Menschen, die darüber nachdenken wollen, was sie glauben können und was nicht. Es ist dabei egal, ob Du Gottesdienste besuchst oder ob Du gar nicht zu dieser oder irgendeiner Gemeinde gehörst. 
Wer hat Lust, dieses Konzept mal mit mir auszuprobieren?
Zeit: Start nach den Sommerferien, wann/wo genau, entscheiden wir dann. 
Kontakt: HIER - ausgebucht!-

Auf Papier nachzulesen im PROTESTANT, Ausgabe 72:

Jeden Morgen, kurz bevor in unserem  6-köpfigen Haushalt der Tag losgeht, skizziere ich einen Vierzeiler mit Bild auf dem IPad. Ein Augenzwinkern über Gott und die Welt nach dem Motto: „Humor hilft beten“. Ein paar Klicks und 600 Menschen überall in Deutschland haben einen Grund zu lächeln – trotz oder sogar über Corona. Bei manchen gehört das „Coronagebet“ zum Frühstückskaffee. Manche leiten es täglich irgendwohin weiter, manche kommentieren nachdenklich, manche bitten um Druckerlaubnis, ich habe auch schon kleine Gedichte zurückbekommen. Ich liebe diese unkomplizierte digitale Leichtigkeit. Angefangen hat es im März 2020. Statt einer Schock-Starre bekam ich eher sowas wie eine Trotz-Bewegung. Ich fand neue Formen für das, was ungebrochen zweckfrei da war, was raus und verschenkt werden wollte. Während ich mir für meine Kindergarten-Andachten einen YouTube-Kanal anschaffte, entdeckte ich für meine Coronagebete Instagram. Talarträger oder Teenager – oft sind die Stellplätze der analogen Welt hier gar nicht erkennbar. Alles ist Einladung zu Austausch und Begegnung auf Augenhöhe. Hier folgen mir Menschen, die nach Gott fragen und sich dabei Humor gönnen, ganz egal, ob sie sich sonst meinem, einem anderen oder gar keinem Kirchturm zuordnen. Der Heilige Geist kann weltumspannend im Gebet vereinen – warum sollte das Netz ein Problem für ihn sein?

 

 

 

Wozu ein Clown? 

Coronagebet XXL live aus der Godesberger Christuskirche am Karnevalssonntag im Online-Gottesdienst: Hier

 

Noch viel mehr: im Menu oben rechts.